Das bisschen Haushalt….

…macht sich nicht allein, sagt die Chefin, während ich mich nach einer Mütze Schlaf erschöpft an den Wäschekorb lehne und die Vormittagssonne genieße. Tatsächlich sehe ich mein Frauchen meist sitzend auf der Couch, im gelben IKEA-Chefsessel (ihr neues Zuhause auf 2 qm sagt sie immer) oder an der Wickelkommode stehend. Immer dabei , die Mini-Chefin. Erstaunlich wie so eine kleine Portion eine so große, wie mein Frauchen auf Trab halten kann. Da werden im Minutentakt Windeln gewechselt – auch so ein Ding, was da alles rauskommt bei dem Zwerg – dann wird dem lautstarken Krähen nach Nahrung und Trinkgelüsten umgehend nachgegeben oder die Bespaßungsmaschine wird angeworfen. Und wenn das Minime meiner Chefs doch einmal schläft, dann wirbelt das Frauchen durch unsere 3-Zimmer-Residenz und versucht ansatzweise Ordnung ins Chaos zu bringen. Immer mit einem Auge auf die kleine Chefin werfend. Und wehe sie muckst auf, dann wird die Höllenmaschine namens Staubsauger ausgepackt und angeworfen. Sehr zu meinem Leid, denn das brummende Monster ist mir mehr als unangenehm. Dem Kind nicht – das schläft tatsächlich wieder ein. Verstehe einer die Menschen.

Ich freue mich meist auf die Nachmittage, dann poliere ich meine schwarzen Lederslipper auf Hochglanz und wir gehen raus. Fußwege, Feldwege, Straßen. Dann kann ich wieder zeigen, wer der Held der Parks ist – ich, der Rockstarhund.

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Ein PoKö-Labbistafviz. Zum Tag des Mischlinghundes.

„Wer bist du denn?“, fragt mich der Typ, dessen Fell allein um die Schnauze wächst. Bunt ist er. Auf seiner Haut tummeln sich unzählige Bilder. Bestimmt fehlt ihm deshalb die Behaarung. Er steht über mir, die Hände in die Seiten gestemmt und blickt mich fragend an. Ich schaue zurück und belle ein bisschen.

„Lenny, Rockstar-Hund und der beste Freund von Pippa.“

Er versteht mich nicht, die Chefin schon und übersetzt meine Antwort in ein für ihn verständliches Deutsch.

„Ahhh!“, tonalt nun der Bärtige. „Und WAS bist du?“, fragt er wieder an mich gewandt.

„Ein Hund!“, belle ich ihm entgegen. „Alter, was sonst. Vier Beine auf einem geschmeidigen Körper, eine Rute, ein Kopf und zwei Ohren. Eine Schnauze, die dich gerade anbellt, was beweist: Ich bin ein Köter.“

Wieder schaut er die Chefin an, die nun wissend in sich hinein schmunzelt.

„Ist wahrscheinlich ein Pokö.“, beginnt sie mit ihrer freien Übersetzung. „Mit einem Schuss Labbistafviz.“

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