Die Neue.

Die Neue. Seit über 3 Wochen haben wir eine neue Mitbewohnerin. Sie ist ziemlich klein, aber laut wie nix. Und wenn sie dann in ihren Singsang verfällt, stimme ich ein und gebe den Bariton an. Die Chefs gucken dann immer ganz streng und machen „shhhhh schhhhhh“. Als ob das einen von uns beiden interessiert.

Ob die Neue und ich Freunde werden? Na bis jetzt durfte ich Ihr noch nicht mal quer über die Nase lecken, woher soll ich dann wissen, ob’s bei uns passt. Aber irgendwann, wenn sie Chefs mal nicht hinschauen, dann …. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Euer Rochstarhund

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Die da?

Die Chefin hat gesagt, ich soll nicht alle meine Geschichten vorab verraten. Schließlich brauchen wir noch Material für das Buch. Sonst liest es keiner. Deshalb heute nur ein Kurzer von mir:

Die da.

Es ist Sonntag und die Chefin trinkt Tee in ’nem Café,
als ich dieses schöne Wesen an dem Tresen stehen seh’.
Gesell ich mich dazu und hab’n Lied für sie gebellt,
naja ich gebe zu ich hab getan als wär’ ich Hund von Welt.

Doch alles lief wie geschmiert, was mache ich mir Sorgen.
Denn wir bepinseln und verwinseln uns für Übermorgen.
Und ich wollt mit ihr in den Park geh’n,
stattdessen war’n wir fressen,
denn sie hatte den Wetterbericht geseh’n und den Regenmantel vergess’n.

Sie an meinen Fressnapf zu führen,
allein mit mir im Küchenlicht.
Hey hat sie sich dann bedankt? – Natürlich nicht.
Doch sie sagte noch zu mir dass wir später gemeinsam Gassi geh’n,
und seitdem wart’ ich darauf, sie wiederzuseh’n.

Und jetzt alle!

Ist es die da, die da am Eingang steht,
oder die da, die dir den Kopf verdreht.
Ist es die da die mit’m dicken Fellpulli an Mann.
Nein es ist die Hündin – die mich ab heute mal kann.

 

Mit freundlicher Inspiration der Fantastischen 4 für „Die da“.
Der Rockstarhund goes Hiphop.

 

Ein PoKö-Labbistafviz. Zum Tag des Mischlinghundes.

„Wer bist du denn?“, fragt mich der Typ, dessen Fell allein um die Schnauze wächst. Bunt ist er. Auf seiner Haut tummeln sich unzählige Bilder. Bestimmt fehlt ihm deshalb die Behaarung. Er steht über mir, die Hände in die Seiten gestemmt und blickt mich fragend an. Ich schaue zurück und belle ein bisschen.

„Lenny, Rockstar-Hund und der beste Freund von Pippa.“

Er versteht mich nicht, die Chefin schon und übersetzt meine Antwort in ein für ihn verständliches Deutsch.

„Ahhh!“, tonalt nun der Bärtige. „Und WAS bist du?“, fragt er wieder an mich gewandt.

„Ein Hund!“, belle ich ihm entgegen. „Alter, was sonst. Vier Beine auf einem geschmeidigen Körper, eine Rute, ein Kopf und zwei Ohren. Eine Schnauze, die dich gerade anbellt, was beweist: Ich bin ein Köter.“

Wieder schaut er die Chefin an, die nun wissend in sich hinein schmunzelt.

„Ist wahrscheinlich ein Pokö.“, beginnt sie mit ihrer freien Übersetzung. „Mit einem Schuss Labbistafviz.“

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Meine wunderbare Welt.

Freitagabend. Das kleine Wochenende vor dem Großen. Ich freue mich, weil ich Chef und Chefin ganz für mich habe. Mindestens zwei Tage lang. Und es fängt schon gut an. Wir gehen essen. Gleich bei uns um die Ecke ist ein Sportrestaurant mit dem weltbesten Ausblick über Sportplatz, Wiese und Park. Dort, wo wir täglich spazieren gehen und ich meine Kumpels treffe. Vom Biergarten vor der Gaststätte aus, kann ich sie alle beobachten, währenddessen ich unbemerkt verlorengegangene Pommes und Fleischfitzelchen einatme. Die Chefin hat extra meine Lieblingsdecke auf dem Boden ausgebreitet, damit ich es genauso gemütlich habe, wie die beiden auf ihren Klappstühlen mit Sitzpolster. Ein laues Lüftchen weht um meine empfindsame Hundenase und trägt Spuren von Gebratenem aus der Küche mit sich. Auch ein wenig von Goethe, einem hellen Labrador, der hinten auf der Wiese tollt. Er heißt tatsächlich so. Ein leicht unterwürfiger Feingeist. Ihn belle ich gern an die Wand, dann legt er sich hin und zeigt mir seinen Bauch. Somit sind die Fronten geklärt und ich wieder der Boss im Revier.

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