Sommer. Sonne. Sonnenschein. Am A…!

Sommer. Sonne. Sonnenschein. Wenn noch einer sagt, wie schön, toll, hervorragend dieser Sommer ist, der kann mich mal da, wo ich es am liebsten habe.

Ich kann sie nicht mehr hören, die gute-Laune-Sonne-Menschen und ja-zum-Hochsommer-Sager, weil eben Sommer ist und eine entsprechende Hitze völlig normal. Wisst ihr, was völlig normal ist? Das ich meinen schwarzen Pelzmantel zu jeder Jahreszeit trage, mal mehr, mal weniger gefüttert. Ich kann ihn nicht einfach ablegen und mich von einem frischen Bris-chen abkühlen lassen. Wenn denn eines wehen würde… Die Jacke sitzt. Immer. Und wärmt ganz hervorragend auch im Hochsommer. Und erst recht bei 36 Grad. Also am A… mit euren Freudentänzen und dem Beklatschen der heißgelben Scheibe am wolkenlosen Himmel. Ich will 20 Grad. Einen leichten Regen dazu und in der Nacht angenehme 15 Striche auf dem Thermometer. Jetzt. Sofort.

Die Chefin ist schon ganz früh auf den Beinen und hofft, dass es ihr die Mini-Chefin gleich tun wird. Damit wir raus kommen, bevor die Höllenpforten sich wieder öffnen und uns heißen Wind in Gesicht und um die Schnauze blasen. Doch die kleine Madam schläft selig weiter. Ich kann es ja verstehen. Der gestrige Abend war schwierig und die dicke-warme-Luft-Bedingung in unserer Wohnhöhle nicht geeignet, um zeitig und gut einzuschlafen. Ich schüttele mich lautstark, so dass meine Rute gegen das Bett klopft. Ein empörter Blick der Chefin will mich schon strafen, als es im Bettchen daneben fröhlich gluckst. Geschafft. Der Zwerg ist munter und freut sich. Frauchen auch. Der Chef schläft weiter. Ist nicht seine Zeit. 7.00 Uhr. Wird sie aber bald werden, denke ich und betrachte wohlwollend das lustige Zwergengesicht. Die Chefin ist heute ganz schön auf Zack.

Zack, das Baby gewaschen und gewindelt.
Zack, das hungrige Mäulchen gestillt.
Zack, ein Bäuerchen gemacht.
Und zack hat die Kleine wieder eine volle Windel.

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